Präzise und zuverlässige Prognosen

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Wieviele Stimmen erhält das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen am 14. Juni 2015? Und die Vorlage über die Präimplantationsdiagnostik?

Diese und weitere Fragen beantwortet unser Prognosemarkt. Er bildet das Herzstück von politikprognosen.ch. Unsere eigens entwickelte Methode zur Vorhersage von Politikereignissen funktioniert wie eine traditionelle Wertpapierbörse mit einer geschlossenen Gruppe von Händlern. Mit den Ergebnissen des Prognosemarktes werden akkurate Vorhersagen von Wahl- und Abstimmungsausgängen generiert.

Aktuell

  • Im Tages-Anzeiger wurde ein Artikel zu den Schlussprognosen der Zürcher Wahlbörse veröffentlicht. Darin wurden aber nicht die Prognosen für alle Kandidaten und Parteien wiedergegeben. Deshalb veröffentlichen wir hier die dem Artikel zugrunde liegenden Zahlen. Alle Vorhersagen wurden auf den Tagesschlusspreisen vom 3.-9. April 2015 berechnet.
    Vorhersagen für die Kandidaten (Wahlwahrscheinlichkeiten): Markus Kägi, 95%; Ernst Stocker, 95%; Thomas Heiniger, 95%; Mario Fehr, 94%; Carmen Walker Späh, 91%; Jacqueline Fehr, 89%; Martin Graf, 84%; Silvia Steiner, 84%; Markus Bischoff, 44%; Nik Gugger, 41%; Marcel Lenggenhager, 19%.
    Die Prognosen für die Kantonsratswahlen (Wähleranteile): SVP, 27,3%; SP, 19,7%; FDP, 13,3%; GP, 10,7%; GLP, 9,2%; CVP, 5,5%; BDP, 3,8%; EVP, 4,5%; EDU, 2,7%; AL, 2,1%; Andere, 1,2%.

    • 12.04.2015
    • Oliver Strijbis
  • Wir suchen politikinteressierte Personen, die an unserem Abstimmungsmarkt teilnehmen möchten. Ziel von politikprognosen.ch ist es, mit Hilfe ihres Wissens und Spielgeschicks möglichst exakte Abstimmungsprognosen zu erstellen. Als Teilnehmer können Sie nicht nur ihr Fachwissen beweisen, sondern erhalten ausserdem 20.- bis 130.- SFr. Bezahlung. Für eine Anmeldung senden Sie eine Email mit ihrem Namen, der Fachrichtung Ihrer Ausbildung und ihrem Wohnkanton an info@politikprognosen.ch. Neben einer Grundentschädigung von 20.- SFr. stellen wir Ihnen 30.- SFr. als Guthaben auf dem Abstimmungsmarkt zur Verfügung. Je nachdem, wie gut Sie auf dem Abstimmungsmarkt handeln, können Sie bis zu ca. 130.- SFr gewinnen. Falls doch noch Fragen sind, stehen wir unter info@politikprognosen.ch gerne Rede und Antwort.

    • 24.10.2014
    • Oliver Strijbis
  • Eine Evaluation zu unseren Abstimmungsprognosen finden Sie hier. Neben den eidgenössischen Abstimmungen haben wir übrigens auch noch eine für die kantonale Abstimmung in Zürich gemacht. Für das Planungs- und Baugesetz hatten wir 50,2 Prozent Ja-Stimmen vorhergesagt, es wurden 54,6 Prozent.

    • 10.02.2014
    • Oliver Strijbis
  • Die Vorhersagen von politikprognosen.ch wurden heute auf 50plus1.ch publiziert. Hier geht es zum Artikel.

    • 03.02.2014
    • Oliver Strijbis
  • Die Vorhersagen von politikprognosen.ch wurden heute auf 50plus1.ch publiziert. Hier geht es zum Artikel.

    • 22.11.2013
    • Oliver Strijbis
  • Seit kurzem schreibt Oliver Strijbis von politikprognosen.ch Beiträge zum Prognosemarkt und den Abstimmungsvorlagen auf dem Blog 50plus1, welchen er zusammen mit Laurent Bernhard betreibt.

    • 29.08.2013
    • Oliver Strijbis
  • Die Vorhersagen von politikprognosen.ch für die eidgenössischen Abstimmungen lagen deutlich neben dem Resultat. Für die Initiative zur Volkswahl des Bundesrates wurde ein Ja-Wähleranteil von 33 Prozent erwartet, eingetroffen sind 24 Prozent. Damit wurden 9 Prozent mehr Ja-Stimmen vorhergesagt als eingetroffen sind. Bei der Asylinitiative war die Abweichung noch deutlicher. Hier wurden 61 Prozent Ja-Stimmen erwartet, das Resultat lag allerdings bei 78 Prozent (Abweichung: -17 Prozent).

    So ernüchternd die Ungenauigkeit der Prognosen auch sein mag, schlimm sind sie nicht. Denn die Abweichungen entsprechen dem Muster, welches bei den letzten fünf Durchführungen bereits beobachtet wurde. Erstens, die Vorhersagen sind wesentlich genauer wenn es bei einer Abstimmung knapp ist. Dies zeigt sich alleine daran, dass in diesem Zeitraum bei nationalen Wahlen erst einmal der falsche Sieger vorhergesagt wurde (bei der Zweitwohnungsinitative). Der Prognosemarkt macht also vor allem dann relativ genaue Vorhersagen, wenn es knapp wird. Das sind auch jene Momente, wenn einige Prozent mehr oder weniger Zustimmung von Bedeutung sind.

    Zweitens, zeigen die Abweichungen vom Resultat ein klares Muster. Die Teilnehmer des Prognosemarktes und damit auch deren Vorhersagen gehen beinahe immer von einem knapperen Resultat aus als das Tatsächliche. Das heisst, dass die Prognosen systematisch näher bei 50 Prozent liegen als das tatsächliche Abstimmungsresultat. Bei knappen Abstimmungen sind das in etwa 5 Prozent, bei eindeutigen über 10 Prozent. Es war also typisch, dass ein zu hoher Ja-Wähleranteil für die Initiative zur Volkswahl des Bundesrates und ein zu geringer für das Asylgesetz vorhergesagt wurde.

    Damit die Prognosen in Zukunft genauer werden gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man korrigiert die Werte des Prognosemarktes so, dass man die oben beschriebene Verzerrung hin zu 50 Prozent einkalkuliert. Oder man hofft, dass die Teilnehmer des Prognosemarktes diese Verzerrung in Zukunft in ihre Erwartungen einkalkulieren werden. Noch hofft man bei politikprognosen.ch auf die Lernfähigkeit der Marktteilnehmer.

    • 12.06.2013
    • Oliver Strijbis
  • Politikprognosen.ch hat Vorhersagen für den Abstimmungsausgang am 9. Juni auf 50plus1 publiziert. Dort werden in Zukunft regelmässig Beiträge zum Prognosemarkt von politikprognosen.ch publiziert. Die Vorhersagen von politikprognosen.ch für den kommenden Sonntag (Stand 6. Juni, 24 Uhr) sehen einen Ja-Anteil für die Volkswahl des Bundesrates von 33 Prozent voraus. Das Asylgesetz wird gemäss Vorhersage 67 Prozent Ja-Stimmen erhalten.

    Vorhersagen werden ebenfalls für die kantonalen Abstimmung in Zürich gemacht. Hier wird erwartet, dass das Gesetz über den Beitritt zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen 64 Prozent erhalten wird. Die Volksinitiative «Gegen Steuergeschenke für Superreiche (Bonzensteuer)» wird gemäss politikprognosen.ch jedoch abgelehnt werden (Ja-Anteil: 43 Prozent).

    • 07.06.2013
    • Oliver Strijbis
  • Für die Abstimmungen vom 3. März wurden acht Verträge aufgeschaltet. Die letzten Preise bildeten dabei unsere Prognose. Die Prognosegenauigkeit lag bei etwa 5%. Während die Vorhersagegenauigkeit bei den nationalen Vorlagen zwischen 3,9 und 6,6% lag war die Streuung bei den kantonalen Vorlagen wesentlich grösser. Besonders beeindruckend ist die Prognosegenauigkeit für die Olympischen Winterspiele in Graubünden, wo die Vorhersage nur um 0,3% daneben lag.

    Prognosegenauigkeit der Vorhersagen für den 3. März
    Vorlage Ebene Vorhersage Ja (in %) Ergebnis Ja (in %) Prognose-fehler
    Familienpolitik Schweiz 60.93 54.3 6.6
    Abzockerinitiative Schweiz 62.21 67.9 -5.7
    Raumplanungsgesetz Schweiz 59.03 62.9 -3.9
    Olympische Winterspiele Graubünden 47.6 47.34 0.3
    Personalrechts bei Lehrpersonen Zürich 59.77 59.32 0.5
    Steuergesetz Zürich 54.79 44.08 10.7
    Mittelschulgesetz Zürich 68.92 69.27 -0.3
    Einmaleinlage und Arbeitgeberbeiträge Zürich 55.7 65.21 -9.5
    • 17.03.2013
    • Oliver Strijbis
  • Am Donnerstag, den 28. Februar 2013 veröffentlichte das Politikprognosen.ch Team die Vorhersagen des Prognosemarkts für die eidgenössischen Abstimmungen vom 3. März in einem Blog Eintrag des Center for Comparative and International Studies (CIS) der Universität Zürich (http://poliscizurich.wordpress.com). Aber sehen Sie selbst:

    Predictions for the Ballots on March 3

    This is a guest post by Oliver Strijbis, Sveinung Arnesen, Kjetil Thuen, and Lucas Rachow*

    ***

    About one year ago we published on this blog for the first time predictions for direct democratic votes taken from our “prediction market”. Prediction markets are designed to aggregate information and produce predictions about future events. Prediction markets are markets for contracts that yield payments based on the outcome of an uncertain future event, such as an election or a referendum. A considerable bulk of literature has shown that prediction markets can easily compete with surveys in forecasting election outcomes. This has also been shown for the Swiss parliamentary elections in 2011 where the forecasts of the prediction markets were more accurate than those of the surveys (Tagesanzeiger online, 27th October 2011).

    Predicting election results, however, is clearly easier than results from direct democratic votes. And indeed, the accuracy of our forecasts published one year ago were rather mixed. We identified several reasons why this might have been the case. One reason is that predictions are easier if there is abundant information, which is clearly more so for national elections than for initiatives and referenda. There is little to do about that and predictions on direct democratic votes might always be somewhat less precise than election forecasts.

    However, as another major reason for the rather large variance in the accuracy of our predictions we hypothesized that the participants need to learn. As a consequence, we decided to further develop our prediction market and applied it to the ballots of May, September, and November 2012. This allowed us to maintain a rather small though faithful community of traders. In order to test our hypothesis that for the prediction of direct democratic votes the ability of the traders is particularly important, we also made use of the knowledge about their behavior in previous rounds. In order to give the best traders more influence, they could now keep playing with the raised overall amount of money from the previous prediction cycle (all participants would win between 20 and 150 Swiss francs). Hence, the ballots from March 3 will allow us to test how important the ability of the traders in the market actually is for the accuracy of our predictions.

    What, then, does our market foresee for the ballot of March 3? Here are our predictions from February 22: 61.9% yes for the “Abzocker-Initiative”, 54.6% yes for the “Bundesbeschluss über die Familienpolitik”, and 59.7% yes for the “Änderung des Bundesgesetzes über die Raumplanung”. Hence, for all three proposals we anticipate a rather clear victory.

    * Oliver Strijbis is a postdoctoral researcher at the University of Hamburg, Sveinung Arnesen is a postdoctoral researcher at the University of Bergen. Together with Kjetil Thuen and Lucas Rachow they are founders of politikprognosen.ch.

    • 02.03.2013
    • Oliver Strijbis
  • Gestern wurden auf dem Prognosemarkt vier neue Vorlagen aufgeschaltet. Es handelt sich um vier Abstimmungen aus dem Kanton Zürich, welche am 3. März zur Abstimmung kommen: Änderung des Bundesgesetzes über die Raumplanung, Gesetz über die Anpassung des Personalrechts bei Lehrpersonen an der Volksschule, Mittelschulgesetz, Einmaleinlage und Arbeitgeber-Beiträge zur Sanierung der Versicherungskasse für das Staatspersonal. Vor allem die letzte Vorlage dürfte heiss umstritten sein.

    • 17.01.2013
    • Oliver Strijbis
  • Wir suchen politikinteressierte Personen, die an unserem Abstimmungsmarkt teilnehmen möchten. Ziel von politikprognosen.ch ist es, mit Hilfe ihres Wissens und Spielgeschicks möglichst exakte Abstimmungsprognosen zu erstellen. Als Teilnehmer können Sie nicht nur ihr Fachwissen beweisen, sondern erhalten ausserdem 20.- bis 130.- SFr. Bezahlung. Für eine Anmeldung senden Sie eine Email mit ihrem Namen und der Fachrichtung Ihrer Ausbildung an info@politikprognosen.ch. Neben einer Grundentschädigung von 20.- SFr. stellen wir Ihnen 30.- SFr. als Guthaben auf dem Abstimmungsmarkt zur Verfügung. Je nachdem, wie gut Sie auf dem Abstimmungsmarkt handeln, können Sie bis zu weiteren 110.- SFr gewinnen. Falls doch noch Fragen sind, stehen wir unter info@politikprognosen.ch gerne Rede und Antwort.

    • 01.11.2012
    • Oliver Strijbis
  • Die Referenden zu den bilateralen Verträgen mit Deutschland, Österreich und der Schweiz sind nicht zustande gekommen. Noch ist jedoch eine Einsprache hängig. Politikprognosen.ch hat die Märkte vorübergehend geschlossen. Zusätzlich werden bald neue Märkte aufgeschalten.

    • 03.10.2012
    • Oliver Strijbis
  • Politikprognosen.ch führt auch für die Abstimmungen im September und November 2012 wieder Abstimmungsmärkte durch. Für die folgenden Abstimmungen werden Vorhersagen gemacht:

    23. September: «Schutz vor Passivrauchen», «Sicheres Wohnen im Alter», Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung

    25. November: Bundesgesetz über die internationale Quellenbesteuerung, Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland, Steuerabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich, Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Österreich

    Auf Anfrage können auch Abstimmungsmärkte zu kantonalen Vorlagen und/oder Abstimmungen durchgeführt werden.

    • 22.08.2012
    • Oliver Strijbis
  • Eine erste Evaluation unsere Vorhersagen für den 11. März finden sie hier. Dazu gibt es auch einen Kommentar von Herrn Longchamp.

    • 26.03.2012
    • Oliver Strijbis
  • Unsere Prognosen für den 11.März wurden hier publiziert.

    • 10.03.2012
    • Oliver Strijbis
  • Zeige Dein Wissen und gewinne 30-90.- CHF mit der Teilnahme an der Abstimmungsbörse von politikprognosen.ch. Sende eine Mail mit Deinem Namen und der Fachrichtung Deines höchsten Abschlusses an info@politikprognosen.ch und wir senden Dir eine Einladung zur Teilnahme.

    • 17.02.2012
    • Oliver Strijbis
  • Bei Palgrave ist in der Reihe “Challenges to democracy in the 21st century” ein neues Buch zu direktdemokratischen Kampagnen in der Schweiz erschienen. Das Buch trägt den Titel Political Communication in Direct Democratic Campaigns und ist vom renommierten Politikwissenschaftler der Universität Zürich, Professor Hanspeter Kriesi, herausgegeben worden. Die Autoren dieses Bandes untersuchen die Kommunikationsprozesse in direktdemokratischen Kampagnen und ihren Einfluss auf die Meinungsbildung der Wähler. Das wichtigste Resultat der empirisch aufwändigen und sorgfältigen Analyse ist, dass sich Wähler bei Abstimmungen entlang ihren exogenen Präferenzen entscheiden.

    • 06.02.2012
    • Oliver Strijbis
  • In einer neuen Studie zum Einfluss von Massenmedien auf direktdemokratische Kampagnen untersucht der Politikwissenschaftler Laurent Bernhard inwiefern Präsenz in den Medien im Zusammenhang mit der Macht politischer Akteure steht. Bernhard kommt dabei zum Ergebnis, dass Akteure, welche viel Medienpräsenz geniessen, unabhängig von anderen Einflüssen (Geld, Personal, Themenführerschaft) tatsächnlich über mehr Macht verfügen. Als nächstes würde uns interessieren inwiefern diese Macht der Akteure – gemessen als Reputation bei anderen Akteuren – Einfluss auf Abstimmungsausgänge hat.

    Quelle: Bernhard, Laurent. 2011. Explaining power in direct-democratic campaigns An empirical analysis of the impact of the mass media. NCCR Working Paper No. 47.

    • 05.01.2012
    • Oliver Strijbis
  • In “Vom Schächt- zum Minarettverbot” gehen Adrian Vatter et al. der Frage nach ob religiöse Minderheiten in der direkten Demokratie besonders Gefahr laufen diskriminiert zu werden. Um diese Frage zu beantworten untersuchen die Autoren eine Vielzahl von kantonalen und nationalen Abstimmungen. Neben dem Fazit, dass in der direkten Demokratie eine Tyrannei der Mehrheit für religiöse Minderheiten tatsächlich besonders bedrohlich ist, finden sich darin auch einige Befunde über das Abstimmungsverhalten an sich. Insbesondere kommen die Autoren zum Schluss, dass neben bekannten Faktoren wie Parteienbindungen, Ausbildungsniveau und Form (Volksinitiative, obligatorisches oder fakultatives Referendum) es für die Erfolgsaussichten einer Vorlage mitentscheidend ist was für eine Minderheit sie betrifft. Wenn Minderheiten zur nationalen Gemeinschaft gezählt werden (z.B. Sprachminderheiten), dann zeigt sich die Wählerschaft den Interessen der Minderheit gegenüber als aufgeschlossen. Betrifft es jedoch Minderheiten, welche von vielen nicht zur nationalen Gemeinschaft gezählt werden (z.B. Ausländer, Muslime), so ist die Gefahr besonders gross, dass gegen den Schutz ihrer Grundrechte entschieden wird. Die Idee, dass es entscheidend ist, ob eine Vorlage eine sogenannte ‘In-‘ oder ‘Out-group’ betrifft wird von Mitautor Deniz Danaci zurecht als “eine zentrale theoretische Erkenntnis” dieses Bandes betrachtet.

    Quelle: Adrian Vatter (Hrsg.). Vom Schächt- zum Minarettverbot: Religiöse Minderheiten in der direkten Demokratie. Verlag Neue Zürcher Zeitung.

    • 05.01.2012
    • Oliver Strijbis
  • Die nächsten eidgenössischen Abstimmungen finden am 11. März 2012 statt. Das sind die Vorlagen:

    • «6 Wochen Ferien für alle» (Initiative)
    • «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen» (Initiative)
    • «Für steuerlich begünstigtes Bausparen zum Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum und zur Finanzierung von baulichen Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen» (Initiative)
    • Bundesgesetz über die Buchpreisbindung (Referendum)
    • Direkter Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls»

    Politikprognosen.ch wird für alle fünf Vorlagen eine Wahlbörse einrichten.

    • 18.11.2011
    • Oliver Strijbis
  • Ein weiterer Artikel im Tagesanzeiger zu den Wahlbörsen von Politikprognosen.ch und SF. Diesmal im Vergleich zu Umfragen. Hier gehts zum Text.

    • 27.10.2011
    • Oliver Strijbis
  • Unsere Prognosen zu den Nationalratswahlen erschienen am 14. Oktober 2011 im Tagesanzeiger. Hier gehts zum Artikel.

    • 26.10.2011
    • Oliver Strijbis
  • Die letzten Prognosen von Politikprognosen.ch wurden am 22. Oktober um 24 Uhr erstellt. Sie lauten folgendermassen:

    SVP: 27,5
    SP: 22,1
    Grüne: 9,3
    FDP: 12,6
    CVP: 12,8
    GLP: 5,3
    BDP: 4,8

    Andere: 5,8

    • 23.10.2011
    • Oliver Strijbis
  • Sveinung Arnesen, Mitbegründer von politikprognosen.ch, geht in seinem Artikel, der in Kürze im Journal of Prediction Markets erscheinen wird diesen Fragen nach. Seine Analyse der US-Präsidentschaftswahlen 2004 und 2008 zeigt, dass der Kollaps von Lehman Brothers einen entscheidenden Einfluss auf die Wählerpräferenzen hatte. Hingegen hatten andere Ereignisse mit grosser Publizität, wie beispielsweise der Skandal um das Militärgefängnis Abu Ghraib im Irak (2004), oder die Nominierung von Sarah Palin als Vizepräsidentschafts-Kandidatin (2008) keinen entscheidenden Einfluss auf die Wahlentscheidungen der US-Wähler. Wie lässt sich dies erklären?

    Laut Arnesen gibt es einerseits Ereignisse, welche den Wählern ihre Wahlpräferenzen bewusst machen, andererseits Ereignisse, welche die Wahlpräferenzen ändern. Nur letztere haben einen Einfluss auf die Prognosen von Prognosemärkten. Das Eintreffen von Ereignissen, welche bestehende Wählerpräferenzen ins Bewusstsein bringen, wird hingegen von den Händlern antizipiert und ist deshalb in den Einschätzungen am Prognosemarkt enthalten. Beide Ereignistypen haben jedoch einen Einfluss auf Wahlumfragen. Indem Arnesen die Prognosen von Prognosemärkten und Wählerumfragen miteinander verglich, konnte er eruieren, welche Ereignisse tatsächlich von Bedeutung für den Wahlentscheid waren und welche bloss dazu beigetragen haben, dass sich Wähler ihrer Präferenzen bewusst wurden.

    Quelle: Arnesen, Sveinung. (Im Erscheinen). “How prediction markets help us understand events’ impact on the vote in US Presidential Elections” Journal of Prediction Markets.

    • 10.10.2011
    • Oliver Strijbis
  • Die Schweiz wird gerne als eine Willensnation geeint durch einen starken Konsens über die Grundpfeiler des politischen Systems (z.B. Direkte Demokratie, Neutralität, Föderalismus) charakterisiert. Andere setzen dem entgegen, dass auch die Vorstellung eine gemeinsame Volksgruppe (Ethnie) zu bilden wichtig für die Schweizer Identität sei. In einer Studie, welche demnächst in der Schweizerischen Zeitschrift für Politikwissenschaft erscheinen wird, kommen Beatrice Eugster (Universität St.Gallen) und politikprognosen.ch-Mitgründer Oliver Strijbis (Universität Hamburg) zu einem etwas anderen Bild. Aufgrund der Auswertung von Bevölkerungs- und Parlamentarier-Umfragen bestätigen sie zwar, dass die SchweizerInnen dem politischen System grosse Bedeutung zukommen lassen. Mindestens so wichtig aber ist die sprachliche und regionale Vielfalt auf welche die SchweizerInnen besonders stolz sind. Die Vorstellung, dass gemeinsame Vorfahren wichtig dafür sein soll, wer ein “echter” Schweizer ist oder nicht, wird jedoch von vielen nicht geteilt. Ganz im Gegenteil ist es der Zwist über diese ethnische Vorstellung des Schweizerseins – hauptsächlich vertreten von SVP-Parlamentariern – welche die Nation am meisten spaltet.

    Quelle: Eugster, Beatrice & Strijbis, Oliver. (Im Erscheinen). The Swiss: A Political Nation? Swiss Political Science Review.

    • 09.10.2011
    • Oliver Strijbis
  • Politikprognosen.ch hat diese Woche seinen eigens für die Nationalratswahlen erstellten Prognosemarkt mit einer ausgewählten Gruppen von Händlern geöffnet. Die Händler werden nun bis zu den Nationalratswahlen am 23. Oktober 2011 fleissig die Stimmenanteile der einzelnen Parteien handeln und sich über Trends und Entwicklungen austauschen. Der Prognosemarkt aggregiert die Einschätzung seiner Händler und generiert damit umfangreiche und hoffentlich genaue Wahlprognosen.

    • 13.07.2011
    • Oliver Strijbis
  • Schweizer Medien haben das Potential von Prognosemärkten erkannt. ‘Finanz und Wirtschaft’ und die NZZ wünschten sich nach dem Erfolg von Prognosemärkten bei den US Präsidentschaftswahlen eine Wahlbörse auch für die Schweiz. Einige Medienhäuser machten daraufhin bei den eidgenössischen Wahlen 2007 erste Versuche mit Prognosemärkten – mit Erfolg. Die meisten Anbieter setzten dabei auf offene, einem breiten Publikum zugängliche Märkte. Mit der zunehmenden Bedeutung von Prognosemärkten wächst jedoch die Gefahr von Manipulationen. Mehr Zukunft haben deshalb geschlossene Märkte, bei welchen die Teilnehmer gezielt ausgewählt werden.

    • 02.07.2011
    • Oliver Strijbis
  • Sveinung Arnesen, Entwickler des Prognosenmarktes von politikprognosen.ch, zeigt, dass Prognosemärkte selbst dann gut funktionieren, wenn Parteimitglieder den Wahlausgang prognostizieren. Im Rahmen eines Experiments hat Arnesen Parteimitglieder und Nicht-Mitglieder getrennt den Wahlausgang der Norwegischen Parlamentswahlen 2009 voraussagen lassen. Der Prognosemarkt mit den Parteimitgliedern hat dabei nur geringfügig schlechtere Vorhersagen generiert. Die leichte Abweichung erklärt Arnesen mit einem etwas übertriebenen Optimismus der Parteigänger für den von ihnen favorisierten Ausgang.

    Quelle: Arnesen, Sveinung (2011): “Informasjon, motivasjon, prediksjon: Eit forsøk med prediksjonsmarknad før stortingsvalet 2009″. Tidsskrift for samfunnsforskning. 2011 ;Volume 52(1), 99-121.

    • 18.06.2011
    • Oliver Strijbis